Offizielle "blonker" Website.
Fotografie: Jutta Geike
Trotz aller Neuerungen auf dem Gebiet der synthetischen Klangerzeuger erlebt die Gitarre in der populären Musik in diesen Tagen eine imposante Renaissance. Diese Renaissance betrifft ganz zwangsläufig auch die große Tradition jener Pop-Instrumentals, in deren melodischem Mittelpunkt die Gitarre steht: Von Duane Eddy´s "Rebel Rouser", den Shadows mit "Apache", den Spotnicks mit "Amapola", dem legendären "Albatros" von Peter Green, über den Radio-Klassiker "Jessica" der Allman Brothers Band bis hin zu Carlos Santana´s "Samba Pa Ti" oder Joe Satriani´s "Cryin´". Ganz gleich wie ausführlich man die großen Gitarren-Instrumentals der Popgeschichte auflistet, ein Name und ein Titel gehören immer dazu, BLONKER und "Indigo". Zeitlose Gitarren-Instrumentalmusik.
Die Hamburger Formation, die ursprünglich mit Jazzrock und deutschen Texten experimentiert hatte, überraschte Ende der 70er Jahre mit dem entspannten, sanft melancholischen Instrumentalhit "Indigo", der sich ohne große Werbe- oder PR-Kampagne schnell als Klassiker seines Genres etablierte. Vermutlich hat jeder Radiohörer diese Komposition schon einmal gehört, wenn ihm der Titel und der Name ihres Schöpfers auch unbekannt geblieben sein mögen.
Als sich BLONKER 1979 auflösten war es Dieter Geike, jener Mann, der "Indigo" geschrieben und mit seinem makellosen Gitarrenspiel geprägt hatte, der den Gruppennamen übernahm und eine eindrucksvolle Solokarriere begründete: Dieter Geike war nun identisch mit BLONKER. Fortan entwickelte er auf einer Reihe hoch gelobter Alben sein Konzept von zeitlos schöner, melodiöser Instrumentalmusik weiter. "Indigo" war der Ausgangspunkt, doch BLONKERS souveräne Meisterschaft als Gitarrist und Komponist ließ ihn nie stehen bleiben. Schließlich ist der Hamburger Musiker alles andere als ein Purist oder verbohrter Nostalgiker, der mit Scheuklappen durch die Welt der Klänge geht. Vielmehr erweitert er sein stilistisches Spektrum, und das der dazugehörigen Sounds und Instrumente, kontinuierlich, verfeinert und modifiziert es.
Im Grunde ist für mich kein Instrument tabu. Ein Maler würde ja auch nicht von vornherein eine bestimmte Farbe für sich ausschließen, sondern seine Farben immer so wählen, wie sie ihm ins Bild passen. Genauso verhält es sich mit meiner Musik. Deshalb klingt BLONKER immer heutig, spannend, nie nach dejá vu.
Dies ist eine Doppel-CD mit den 32 besten Stücken aus 25 Jahren, veröffentlicht im September 2003. Der Inhalt:
CD1: Sidewalk Café, Cape Ladiko, Zeitreise ( neuer Titel! ), Oslo Fjorden, Time to Remember, Mother & Son, Morning Breeze, Straight Ahead (D.Geike/R.Gast), Windmills, I will never forget, Waiting, Magic Carpet, La Valetta, Mercy & Truth, In Balance, Dangerous Steps.
CD2: Indigo, African Kalimba, Taurus, Perpetuum Mobile, Amazonas, Take Off, The Window, Water Garden, Dresden, Fantásia, Journey to the Windward Islands, You and Me, Saudade, Funky Line, Hallelujah, Voice of Autumn.
Diese CD wurde im September 2002 von Acoustic Music Records veröffentlicht. Gastmusiker: Robert Gast: keyboards & drums, Rüdiger Isler-Hartenstein: bass, Holmer Harms: drums.
Produziert und aufgenommen von Dieter Geike im Blonker-Studio, keyboards & drums aufgenommen im "dr-seltsam-Studio", gemixt im "dr-seltsam Studio" von Dieter Geike und Robert Gast.
Titel: 1. Straight Ahead (Geike/Gast), 2. Mother & Son, 3. Funky Line, 4. I will never forget, 5. On the Run, 6. Dduje core pazze (Gaetano D´Angelo), 7. La Fenice, 8. Magenta, 9. Hallelujah, 10. Klaar Kiming,11. African Rain(Geike/Gast). Coverbild gemalt von Ulrich Schütt.
Diese CD wurde 1993 von BSC Records auf dem Label "Prudence" veröffentlicht.
Produziert und aufgenommen von Dieter Geike im Blonker-Studio, gemixt im Vox-Klangstudio von Frank Reinke.
Die Titel: 1. Castles in the Air, 2. Travelling, 3. The River flows, 4. Saudade, 5. La Valetta, 6. The Tree of Life, 7. Arcadia, 8. Sweet Nioma, 9.Dangerous Steps, 10. This is a long Story. Coverbild gemalt von Ulrich Schütt.
Dieses Album wurde 1990 von Phonogram veröffentlicht. Es enthält einige Titel von den anderen Platten und zusätzlich einige neue Titel, die ich teilweise nur mit Keyboards gespielt habe.
Titel: 1. Sidewalk Café, 2. Amazonas, 3. Fantásia, 4. In Balance, 5. Time to Remember, 6. Dragon Fly, 7. Morning Breeze, 8. Merlin, 9. Anak (F.Aguilar), 10. Inspired, 11. Indigo (Geike/Topolov), 12. Dresden (meiner zweiten Heimatstadt gewidmet).
Dieses Album wurde 1989 von Phonogram veröffentlicht.
Gastmusiker: Jochen Petersen: synthesizer. Aufgenommen im Blonker-Studio, gemixt im "Hole in the Wall"- Studio von Frank Reinke, produziert von Jochen Petersen.
Titel: 1. Cape Ladiko, 2. Time to Remember, 3. Waiting, 4. The Window, 5. You and me, 6. Mercy & Truth, 7. Blue Carousel, 8. Voice of Autumn. Coverbild gemalt von Ulrich Schütt.
Die LP wurde 1984 von Phonogram veröffentlicht.
Gastmusiker: Frank Hieber: keyboards. Produziert, aufgenommen und gemixt von Dieter Geike im Blonker-Studio.
Titel: 1. Midsummernight, 2. Water Garden, 3. Hearts (J.Hopkins-Harrison/F. Hieber), 4. Dreaming, 5. Cuba Libre, 6. Lindane Le, 7. Open Circle, 8. Golden Brass & Broken Strings, 9. Inside, 10. The Rattlesnake. Coverbild gemalt von Ulrich Schütt.
Diese CD wurde 1995 von BSC - Records veröffentlicht.
Gastmusiker: Jürgen Wiegand: Trompete, Markus Kuczewski: e-piano. Produziert und aufgenommen von Dieter Geike, gemixt von Frank Reinke im Blonker- Studio.
Titel: 1.Take Off, 2. Oriental Circuit, 3. Anchorage, 4. Journey to the windward Islands, 5. September, 6. Magic Carpet, 7. I´m a Capricorn, 8. Once in a blue Moon, 9. Summerlightning, 10. Woman´s Reason. Coverbild gemalt von Ulrich Schütt.
Diese LP wurde 1985 von Phonogram veröffentlicht. Sie enthält eine Zusammenstellung aus den ersten Alben, zusätzlich sind noch die Titel "Crying in the Rain" und "When a Man loves a Woman" enthalten, die sonst auf keinem anderen Album veröffentlicht wurden.
Titel: 1. Sidewalk Café, 2. African Kalimba, 3. Sleepwalk (Santo,Johnny and Ann Farina), 4. Midsummernight, 5. Aranjuez(J. Rodrigo), 6. Fantásia, 7. When a Man loves a Woman, 8. Here,there and everywhere (Lennon/McCartney), 9. Indigo (Geike/Topolov), 10. Amazonas, 11. Windmills, 12.Anak (F.Aguilar), 13. Homeland, 14. Crying in the Rain (Greenfield/King).
Die LP wurde 1983 von Phonogram veröffentlicht.
Gastmusiker: Frank Hieber: piano & synthesizer, Helge Tillmann: drums, Gary Brown: drums. Produziert, aufgenommen und gemixt von Dieter Geike im "Blonker-Studio", außer Titel 6 und 10, aufgenommen im Rüssl-Studio von Gero v. Gerlach, produziert von Jochen Petersen.
Titel: 1. African Kalimba, 2. Morning Breeze, 3. Sleepwalk (Santo, Johnny & Ann Farina), 4. Perpetuum Mobile, 5. Blue Horizon, 6. Here, there and everywhere (Lennon-McCartney), 7. Alhambra, 8. Maria Elena (Lorenzo Barcelata), 9. Homeland, 10. When a Man loves a Woman (C.Lewis/A.Wright). Coverbild von Ulrich Schütt.
Die LP wurde 1981 von Phonogram veröffentlicht.
Gastmusiker: Frank Hieber: piano, Wolfgang Schlüter: vibraphon, Jochen Petersen: synthesizer, Peter Franken: percussion, Helge Tillmann: drums, Frank Fischer: bass. Produziert von Jochen Petersen, aufgenommen im Rüssl-Studio, Hamburg von Gero v. Gerlach.
Titel: 1. Amazonas, 2. White Disaster, 3. Taurus, 4. Oslo Fjorden, 5. Seven Steps, 6. Take me to the Rainbow, 7. Windmills, 8. Melodie Intime (F.Hieber), 9. End of the Day, 10. Shadow & Light. Coverbild gemalt von Ulrich Schütt.
Die LP wurde 1980 von Phonogram veröffentlicht, die erste Solo-Scheibe.
Gastmusiker: Frank Hieber: piano, Dieter Horns: bass, Wolfgang Schlüter: vibraphon, Peter Franken: percussion, Jochen Petersen: synthesizer, Helge Tillmann: drums, Klaus-Robert Kruse: piano. Produzent: Jochen Petersen, Tonmeister: Gero v. Gerlach, aufgenommen im Rüssl-Studio, außer "Sidewalk Café", aufgenommen im Delta-Studio, Wilster, von René Tinner.
Die Titel: 1. Aranjuez (J.Rodrigo), 2. Sidewalk Café, 3. Pavane (M.Ravel), 4. Anak (F.Aguilar), 5. Emily, 6. Indigo, 7. Tender Steel, 8. The Rose (A.McBroom), 9. Fantásia, 10. Let it be me. Coverbild gemalt von Ulrich Schütt
Die LP wurde 1978 bei Metronome veröffentlicht.
Besetzung: Kay Jessen. voc, Nicolas Stallard: keyboards & guitar, Helge Tillmann: drums, Thomas Grützmacher: bass, Dieter Geike: guitars & percussion.Gastmusiker: Gaby Borowski, Rolf Köhler, Heiko Effertz: chor, Bernardo Ball: percussion, Texte: Marianne Rebesky, Manfred Feuerhak, Lukas Priester. Produziert von Jochen Petersen, aufgenommen im Alster-Studio von Richard Borowski.
Titel: 1. Mädchen (Stallard/Feuerhak), 2. Schutz vor dem Sturm (Geike/Feuerhak), 3.Indigo (Geike/Topolov), 4. Verbraten (Geike/Feuerhak), 5. Die Zeit steht still (Geike/Feuerhak), 6. Kannst mal seh´n (Geike/Feuerhak), 7. Maschine (Geike/Rebesky), 8. Breites Meer (Geike/Priester). Coverbild gemalt von Ulrich Schütt. Stil: Jazzrock mit deutschen Texten, nicht mehr im Handel.
Hinweis: alle Titel ohne Komponistenangabe wurden von Dieter Geike komponiert.
Die Musik von blonker ist auf sämtlichen bekannten Streaming-Plattformen und in CD & Vinyl Shops erhältlich.
Bitte klicken Sie auf die Fotos, um die Bilder vergrößert und mit Erklärung zu sehen.
"blonker" im "Jazzhouse" in Hamburg etwa 1972
Dies ist die Urbesetzung von "blonker":
Manfred Feuerhak: voc, Michael Topolov: guitar, Günther Janoschek (leider etwas abgeschnitten): bass, Manfred Noll: drums, Dieter Geike : guitar.
Das "Jazzhouse" an der Brandstwiete war damals neben dem "Pö" und "Logo" einer der guten Clubs, um live zu spielen. Später wurde es in "Knust" umbenannt, inzwischen musste es einem Neubau weichen und ist abgerissen worden.
Etwa 2 Jahre vorher hatten wir im Studio der Jugendherberge "Stintfang" an den Landungsbrücken in Hamburg die ersten "blonker"-Aufnahmen gemacht.
"The New Dixie Sycopators" etwa 1963.
Hier haben wir in der Aula unserer Schule (Realschule im Furtweg in Hamburg-Eidelstedt) ein Konzert gegeben, es war eine der verschiedenen Besetzungen der Band. Interessant ist das spartanische Schlagzeugset, nur snare und hihat, immerhin war aber schon ein Ständer für die snare angeschafft worden.
Von links nach rechts: Wolfgang Kleinz: Schlagzeug, Manfred Jedzini: Gitarre, Jürgen Wiegand: Trompete, Dieter Geike: Banjo, Gerhard Pramor (leider nicht zu sehen): Piano.
"The Rondos" etwa 1963/64.
Nachdem uns der Dixieland doch etwas zu langweilig geworden war, wir auf Radio Luxemburg Leute wie "Bill Haley and the Comets", Elvis und viele andere gehört hatten, schaffte sich Gerd Pramor eine "Philicorda"-Orgel an, ich bekam von meiner Tante Erna in Dresden eine Schlag-Gitarre geschenkt, und wir gründeten "The Rondos".
Die Besetzung von links nach rechts: Gerhard Pramor: Orgel, Michael "Mike" Safaris: Bass, Dieter Geike: Gitarre, Werner Hinrichs: Schlagzeug.
The Tones" go "Sgt. Pepper", deutlich an den Uniformjacken aus London zu erkennen. Das Foto wurde etwa 1967 auf der Bühne des Jugendclubs "Hamburg-Haus" in Hamburg-Eimsbüttel gemacht. Aus dieser Band ist die erste "blonker" Besetzung hervorgegangen.
Von links nach rechts: Manfred Noll: drums, Günther Janoschek: bass, Werner Janoschek: solo-guitar, Gastmusiker Christian Offermann: sax, Dieter Geike: guitar, Manfred ("Thissy") Thiers: voc. Vorn rechts mein "Echolette"- Gitarrenverstärker und meine Gitarre Fender "Malibu". Vorn links schon etwas besser: Werners "Strat" und ein "Vox AC30".
Jochen Petersen
hat als Produzent unserer ersten LP "Die Zeit steht still" und später auch meiner Solo-Alben "Fantásia", "Windmills" und "Time to Remember" großen Anteil am guten Klang dieser Alben. Er war damals Saxophonist der Band "Randy Pie" und hatte sich als Produzent der "Goombay Dance Band" einen Namen gemacht.
"blonker" mit Schlaghosen etwa 1976.
Von links nach rechts: Thomas Grützmacher: bass, Dieter Geike: guitar, Helge Tillmann: drums, Michael Topolov: guitar, Manfred Feuerhak: voc.
Treffen mit Hank Marvin von den "Shadows" und Bo Winberg von den "Spotnicks" 1980.
Anläßlich eines Konzertes der "Shadows" im Audimax in Hamburg hatte ich Gelegenheit, die beiden Musiker kennen zu lernen. Der Grund unseres Treffens bestand in der Tatsache, dass sowohl die "Shadows" als auch die "Spotnicks" mein Stück "Indigo" jeweils auf ihren Alben aufgenommen hatten.
Wolfgang Schlüter
ist eigentlich mehr in der Jazz-Szene zuhause, hat aber auch auf meinen Alben "Fantásia" und "Windmills" sein wunderbares Vibraphon erklingen lassen.
The New Dixie Syncopators.
Diese Band haben wir etwa 1962 in unserer Schulklasse gegründet. Wir wurden sehr gefördert, konnten auch gegen den Willen des Hausmeisters im Schulgebäude üben. Unser erster Auftritt auf einer Schulfeier war grandios, obwohl wir nur drei Stücke spielen konnten. Das hat uns damals alle sehr motiviert.
Von links nach rechts, oben: Horst Recht: Posaune, Jürgen Wiegand: Trompete, Werner Hinrichs: Saxophon. Unten: Dieter Geike: Banjo, Gerhard "Mozart" Pramor: Piano, Wolfgang Kleinz: Schlagzeug.
"blonker" auf dem Kiez mit neuer Besetzung. Etwa 1976 kamen Helge Tillmann und Thomas Grützmacher neu in die Band.
Von links nach rechts: Thomas Grützmacher: bass, Helge Tillmann: drums, Manfred Feuerhak: voc, Dieter Geike: guitar, Michael Topolov: Guitar.
"The Rondos" im "Hitclub" etwa 1963/64.
Wir spielten auf einem Bandwettstreit. Der "Hitclub" in der "Großen Freiheit" auf dem Kiez in Hamburg wurde später zum "Grünspan".
Von links nach rechts: Gerhard Pramor: Piano, Dieter Geike: Gitarre, Werner Hinrichs: Schlagzeug, Mike Safaris: Bass.
blonker 3
Nach langer Bühnenabstinenz hatte ich 1999 wieder eine Live-Band aufgebaut. Mit "blonker3" haben wir einige Jazz-Standards, aber auch Original-Blonker-Stücke wie "Indigo" und "Sidewalk Café" gespielt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit Holmer und Doris zu spielen, letzten Endes habe ich aber für mich festgestellt, dass ich doch lieber im Studio arbeite. Die Band hat sich deshalb nach nur 4 Gigs wieder aufgelöst.
Von links nach rechts: Holmer Harms: drums, Doris Rickmers: bass, Dieter Geike: guitar.
Robert Gast hat auf der CD "straight ahead" als Keyboarder, Drummer und Bassist viele schöne Linien und Klänge gespielt, in seinem Studio haben wir die CD gemischt. Vielen Dank, Robert!
blonker in der Gruga-Halle in Essen.
Anlässlich des "brain"-Festivals 1978. Alle Gruppen, die damals einen Schallplatten-Vertrag mit der "Metronome" hatten, spielten auf diesem Festival. Dieses Konzert war der Anfang vom Ende der Band "blonker", wir hatten noch nie auf einer so großen Bühne gespielt, die Akustik war furchtbar, man konnte seine Mitmusiker kaum hören. Außerdem kamen wir mit deutschen Texten, die sich u.A. mit Alkoholmissbrauch auseinandersetzten, überhaupt nicht an vor einem sehr jungen Publikum, das vor sich Pyramiden aus leeren Bierdosen aufbaute. Es war schrecklich!
Frank Hieber (heute Frank Oberpichler) hat mit seiner stilistischen Vielfalt, guten Ideen und seinem großen Können auf dem Klavier und Keyboard für viele schöne Klänge auf den Alben "Fantásia", "Windmills", "Homeland" und "Inside" gesorgt.
blonker auf der Insel Föhr 1975 oder 1976.
Im "Erdbeerparadies" haben wir zwei gigs an einem Wochenende gespielt.
Von links nach rechts: Michael Topolov: Gitarre, Manfred Feuerhak. Gesang, Helge Tillmann: Schlagzeug, Dieter Geike: Gitarre, Thomas Grützmacher: Bass.
Peter Franken.
Ein freundlicher Mensch, ein sehr guter Trommler und Percussionist, der leider früh verstorben ist. Auf "Fantásia" und "Windmills" hat er auch bei mir seine Spuren hinterlassen. Den Titel "Sidewalk Café" hat er durch sein Schlagzeugspiel auf die schon bestehende Rhythmusmaschinenspur ( Modell: Aria "Diamond", Pattern: "Mambo") erst richtig abgerundet. Das Stück ist auch deshalb zu einem "Alltime-Standard" geworden.
blonker-Konzert im Hamburger Stadtpark
zusammen mit der Hamburger Band "Novalis" im Sommer 1977. Es war so heiß unter dem Plastik-Dach der Bühne, dass der "Palm"-Synthesizer anfing, eigene Linien zu spielen. Trotzdem war es ein klasse Konzert.
Besetzung. Kay Jessen: voc, Claus Stallard. keyboards, Helge Tillmann: drums, Thomas Grützmacher: bass, Dieter Geike: guitar.
Ein Ständchen in der Sylvesternacht 1962/63
für unseren Klassenlehrer Paul Hermann, den wir sehr verehrt haben. Er war es auch, der uns in unserer musikalischen Entwicklung immer sehr unterstützt hat. Also sind wir vor sein Haus gezogen und haben ein paar Stücke für ihn gespielt, teilweise mit Handschuhen, es war lausig kalt.
Von links nach rechts: Jürgen Wiegand: Trompete, Bernd Hachmann, Harald Berge, Dieter Geike: Banjo, der kleine Bruder von Jürgen Stig, Gerhard Pramor: Gitarre (Klavier hatten wir keins dabei), Wolfgang Kleinz: Schlagzeug.
blonker beim soundcheck im Pö 1978/79
Das "Pö" (eigentlich "Onkel Pö's Carnegie Hall") in Hamburg Eppendorf war damals ein Super-Club, wir haben zeitweise einmal im Monat dort gespielt, oft war es so voll, dass niemand mehr reingelassen werden konnte.
Von links nach rechts: Dieter Geike: Gitarre, Thomas Grützmacher: Bass, (leider verdeckt) Helge Tillmann: Drums, Kay Jessen: Gesang, Claus Stallard (leider auch verdeckt) Keyboards.
Frank Fischer
hat auf dem Album "Windmills" auf zwei Stücken Bass gespielt. Er war Bassist der damals sehr angesagten Band "Elephant" um den Supersänger Paul Botter.
"The New Dixie Sycopators" etwa 1962.
Das Foto wurde in unserem Übungsraum gemacht, eigentlich die Garage der Familie Hinrichs. Vielen Dank für die Unterstützung!
Von links nach rechts: Horst Recht: Posaune, Dieter Geike: Banjo, Gerhard Pramor: Klavier, Jürgen Wiegand: Trompete (oder war es das Cornet?), Wolfgang Kleinz: Schlagzeug, Werner Hinrichs: Saxophon.
blonker" mit Orgel, etwa 1975/76.
Dies war meines Erachtens die beste "blonker"-Formation. Wir lernten den Organisten und Keyboarder Hermann Quetting kennen (er besaß eine "Hammond"-Orgel, die in zwei Teile zersägt war, damit man sie besser transportieren konnte!), er schaffte sich innerhalb kurzer Zeit unser Repertoire drauf, wir spielten dann im "Pö" ein sehr gutes Konzert. Er war auch ein guter Komponist, wir spielten einige seiner Stücke. Ein Demoband fand großes Interesse bei den Schallplattenfirmen, doch dann stieg Hermann plötzlich aus, das war sehr schade!
Von links nach rechts: Hermann Quetting: Orgel/Piano, Thomas Grützmacher: Bass, Bonzo, Dieter Geike: Gitarre, Helge Tillmann: Schlagzeug, Michael Topolov: Gitarre, Manfred Feuerhak: Gesang.
..ja, das sollten wir wirklich!
Das ist unser Klassenlehrer Paul Hermann, etwa 1961/62. Er muss in dieser Fotosammlung vorkommen, weil er unser Musikmachen immer sehr unterstützt hat. Ich hatte das Vergnügen, in diesem Jahr (2002) Gast auf der Feier zu seinem 90. Geburtstag zu sein. Alles Gute, Herr Hermann!
Riesen-Foto-Aktion an der Elbe.
1981 hat der Hamburger Fotograf Claus Lange im Auftrag der "Phonogram " eine Foto-Session mit mir gemacht, wir haben Notstromaggregat, Windmaschine, Scheinwerfer und viele andere Utensilien an den Elbstrand geschleppt und dann den ganzen Nachmittag auf das richtige Licht gewartet. Die Fotos entstanden für das Album "Windmills".
Mein Studio etwa 1980 in Bargfeld-Stegen.
Links hinter den Gitarren steht mein erster Synthesizer, es war der "Jupiter 4" von Roland, aufgenommen habe ich damals mit zwei TEAC 4-Spur-Maschinen und einem kleinen Yamaha-Pult.
Der Maler und seine Muse.
Ulrich Schütt ist der Maler all der wunderbaren Coverbilder, er wohnt mit seiner Lebensgefährtin Heidrun Holzen in der Nähe von Bremervörde. Sie haben dort ein schnuckeliges, kleines und gemütliches Haus und leben dort mit ihren Hunden. Schade, dass sie soweit weg wohnen, dann sieht man sich doch nur selten.
Doubleneck - 6/12-string im Pö etwa 1978.
Diese wunderschöne Ibanez Doppelhals- Gitarre mit Blattranken-Intarsien aus Perlmutt war damals mein ganzer Stolz. Leider war sie so schwer, dass es besser war, sie im Sitzen zu spielen, wollte man nicht den Orthopäden aufsuchen.
The Rondos" mit ihrem Bandwagen...
Schön wär´s gewesen. Dieses wundervolle Mercedes-Cabrio stand 1964 irgendwo in Hamburg bei einem Händler, silbermetallic, mit weit in die Kotflügel ragenden, riesigen Türen. Ein Traumauto, wir haben uns für ein Foto nachts davor gestellt.
Von links nach rechts: Gerhard Pramor, Mike Safaris, Werner Hinrichs, Dieter Geike.
Der Maler und sein Bild.
Ulrich Schütt mit dem Bild für die CD "straight ahead" im Sommer 2001. Vielen Dank, Ulli!
Schöne Frauen und Musik... das passte schon immer gut zusammen. Dieses Foto wurde etwa 1964 im Übungsraum von "The Rondos" gemacht, eigentlich das Wohnzimmer der Familie Pramor. Vielen Dank, dass wir dort üben konnten! Ganz links in der Ecke ist die "Philicorda"-Orgel von Gerd Pramor zu sehen.
Von links: Ingeborg Dietz und Karin Schröder.
Die Sache mit den Dosen.
Dieses Bild entstand etwa 1979 bei einem gig von "blonker" in "Onkel Pö´s Carnegie Hall", wir hatten Rhythmusdosen (mit etwas Reis gefüllte und wieder verschlossene Blechdosen) mit, die wir zu vorgerückter Stunde im Publikum verteilten, um gemeinsam mit den Zuhörern Musik zu machen. Nach anfänglichem Zögern ist fast immer eine wunderbare Session daraus entstanden, die Leute wollten gar nicht wieder aufhören.
Vorn Dieter Geike, hinten Kay Jessen beim Dosenverteilen.
Gerd Müller
war 1979 Chef des Musikverlages "Francis, Day & Hunter" (heute "EMI Music Publishing") in Hamburg. Er hat mir die Möglichkeit gegeben, meine erstes Solo-Album "Fantásia" aufzunehmen. Als die Aufnahmen fertig waren, stellte sich heraus, dass die Plattenfirmen nur sehr geringes Interesse an Instrumentalmusik hatten. Gerd hat aber nicht locker gelassen, und schließlich gelang es ihm, mit der "Phonogram" einen Vertrag abzuschließen. Gerd ist später nach Nashville gegangen, ich hoffe, es geht ihm gut.
The New Dixie Syncopators" in concert etwa 1962.
Hier haben wir in der Aula unserer Schule in Hamburg-Eidelstedt (Realschule im Furtweg) ein Konzert für "Brot für die Welt" veranstaltet. Zusätzlich zu unserer Normalbesetzung hatten wir uns noch musikalische Verstärkung besorgt.
Von links nach rechts: Thomas Arbeiter: Posaune, Jürgen Wiegand: Trompete, Dieter Geike: Banjo, Gerhard Pramor: Piano, Werner Hinrichs: Tenor-Saxophon, Malte Richter (leider nicht gut zu sehen): Kontrabass, Gerd Müdde: Klarinette und Altsaxophon.
Canal Street Blues (Traditional)
blonker im Fernsehen.
Dieses Bild wurde vom TV-Gerät abfotografiert, es entstand 1981 bei einem Auftritt in der "Aktuellen Schaubude" des NDR, nach der Veröffentlichung meines ersten Albums "Fantásia". Gespielt habe ich dort den Titel "Sidewalk Café". Diese Sendung gab es damals noch am Samstag, am darauf folgenden Montag begann sich die Platte gut zu verkaufen.
In der "Knut Kiesewetter-Band" 1966
Wir haben Rhythm´n-Blues und Knuts eigene Stücke gespielt, eine Menge kleinerer und mittlerer Gigs gehabt, manchmal aber auch auf großen Bühnen (z.B. in einer Flugzeughalle am Bundeswehr-Standort Jagel in Schleswig-Holstein) auch noch andere Künstler begleitet. Das war sehr schwierig für mich, da hing ich total in der Luft.
Von links nach rechts: Eberhard Plag: drums, Knut Kiesewetter : voc, Peter Schützeberg : bass, Dieter Geike : guitar, Georg Moslener : piano.
blonker" im "Jazzhouse" 1972.
Michael Topolov (links): Gitarre und Günther Janoschek: Bass in Aktion!
Rüdiger "Rudi" Isler-Hartenstein
hat sich auf der CD "straight ahead" für drei Stücke die Basslinien ausgedacht und sie dann auch ganz wunderbar gespielt.
slide-guitar.
Hier ist meine grüne "slide" zu sehen, mit der ich 1978 den Titel "Indigo" gespielt habe. Das Instrument habe ich mir damals aus einem guten Stück Mahagoni selber gebaut. Das Foto entstand im Rahmen einer Foto-Session an der Elbe für das Album "Windmills" 1981. Der Fotograf war Claus Lange aus Hamburg.
The Tones" etwa 1966
im Übungsraum in Hamburg Altona.
Von links nach rechts: Werner Janoschek: guitar, Manfred "Thissy" Thiers : voc, Manfred Noll: drums, Günther Janoschek: bass, Dieter Geike: guitar.
blonker c/o Dieter Geike
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